Copper Waters – Redaktionelle Rezension – Das Buchrezensionsverzeichnis

Titel: Kupferwasser

Autor: Marlene M. Bell

Genre: Gemütliches Geheimnis

Kupferwasser von Marlene M. Bell ist der vierte Teil der Annalisse-Reihe. Das Buch beginnt mit den fast verlobten Liebenden Annalisse und Alec, die sich über seine frühere Beziehung zu einer anderen Frau und die fragliche Vaterschaft ihres Sohnes uneinig sind. Nachdem Annalisse und Alec in den vorherigen Romanen gemeinsam Verbrechen aufgeklärt haben, gehen sie eine Zeit lang getrennte Wege, als sie nach Neuseeland reist, um der Spur ihrer angeblichen Mutter zu folgen. Dort ereignen sich jedoch zwei Morde in einer Kleinstadt hintereinander, und Annalisse fragt sich bald, ob es Zufall ist oder ob etwas oder jemand Unheimlicheres am Werk ist.

Marlene M. Bell ist eine Meistererzählerin, wenn es um das gemütliche Mystery-Genre geht. Cozies werden oft in Serien erzählt, und um die volle Wirkung der Reisen der Hauptfiguren zu erleben, vermittelt das Lesen der gesamten Serie das beste Bild. Dennoch kann der Leser den Einstieg in Buch vier ganz einfach und in vollen Zügen genießen, denn Bell leistet hervorragende und prägnante Arbeit darin, die Hintergrundgeschichte zu erzählen und Ereignisse aus den vorherigen Romanen zusammenzufassen. Sie verteilt diese Informationen über den gesamten Text, sodass es nicht wie eine Informationsüberflutung wirkt und die Zusammenfassungen sich natürlich in die aktuelle Handlung einfügen. Nach dem Lesen Kupferwasserkönnte der Leser durchaus den Wunsch haben, den Rest der Reihe zu lesen, einschließlich der sehnsüchtigen Vorfreude auf Buch fünf.

Kupferwasser ist vollgepackt mit den notwendigen Elementen eines gemütlichen Krimis – nicht nur die mysteriösen Morde, sondern auch der Hintergrund einer wunderschönen Landschaft, einer kleinen Stadt mit einer korrupten oder fragwürdigen Polizei, dem neugierigen und einsichtigen Protagonisten, viel süßer Romantik und auch einem kleinen, warmen Häuschen. Vor dem Hintergrund einer scheinbar unschuldigen Umgebung lauert ein Unbehagen, das langsam zunimmt, je mehr Hinweise ans Licht kommen. Annalisse wird von Bill begleitet, einem Privatdetektiv und guten Freund von Alec. Zusammen bilden die beiden ein gutes Team, und Alec gesellt sich etwa zur Hälfte als starkes drittes Standbein zu ihnen.

Während sich die Handlung verdichtet und die Liste der Verdächtigen länger wird, glauben wir, dass die Hydes, die Familie, in deren Cottage Annalisse wohnt, definitiv etwas verbergen. Wir riechen einen schmuddeligen Politiker, der alles tun könnte, um seinen Ruf zu wahren, eine Ehefrau und Mutter, deren widerliche Freundlichkeit nur oberflächlich ist, eine grüblerische Tochter und eine süße jüngere Tochter, die der Dysfunktion ihrer Familie ausgesetzt ist. Als die große Enthüllung kommt, trifft nicht nur Annalise eine zutiefst beunruhigende Angst, sondern auch den Leser.

Es gibt einige Stellen, an denen die Zeitform in die Vergangenheitsform wechselt, wenn das Buch im Präsens erzählt wird, und ein paar kleinere Grammatik- und Zeichensetzungsfehler bleiben bestehen, aber sie schmälern das Erlebnis des Lesers nicht. Insgesamt ist das Buch ausreichend bearbeitet.

Kupferwasser ist ein klassischer, gemütlicher Krimi, der Fans dieses Genres mit Sicherheit unterhalten wird. Bells Entscheidung, eine Serie zu schreiben, bringt den Leser zurück, um weitere Geschichten über Annalisse und Alec zu genießen. Das überraschende Ende von Kupferwasser bereitet die Geschichte für den nächsten Roman vor und bietet einen zufriedenstellenden Abschluss für den aktuellen.

Diese redaktionelle Rezension wurde von den Mitarbeitern des Book Review Directory verfasst. Um eine ähnlich ehrliche, professionelle Rezension für eines Ihrer eigenen Bücher zu erhalten, klicken Sie Hier.

Credit Post By: Book Review Directory

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